Panettone / Amaretti

Panettone / Amaretti

GESCHICHTE

“Panettone” Pan de Toni (Brot des Toni). Toni war ein bescheidener Küchenjunge von Ludovico il Moro. Alles begann an einem Weihnachtsabend da verbrannte dem Küchenchef die Süssspeise, die für das fürstliche Bankett bestimmt war. Der Küchenjunge Toni «opferte» grossmütig den Hefeteig, welchen er bereits für sein Weihnachtsfest zur Seite gelegt hatte. Er verarbeitete ihn weiter mit Mehl, Eiern, Zucker, Rosinen und kandierten Früchten. Das Ergebnis war ein einzigartiger Erfolg, welchem Ludovico il Moro den Namen Pan de Toni (Brot des Toni) zur Anerkennung an seinen Erfinder gab. Entstanden ist daraus der heutige Panettone.

PANETTONE ALBERTENGO

Seit 1903 wird der Panettone von Albertengo hergestellt. Die klassische Herstellung besteht aus einem Sauerteig, der ca. 48 Stunden gehen muss. Traditionell wird nur das Eigelb verwendet, genügend Zeit, um den Teig gehenzulassen sowie feinste Zutaten aus dem Piemont! Wenn immer möglich werden die Produkte im Piemont zugekauft. Die Zugabe der typischen Piemonteser Haselnuss, die Tonda Gentile ist ein Muss. Der Familienbetrieb zählt heute zu den besten Panettone-Hersteller und ist weit über die Grenzen Italien hinaus bekannt.
 

Amaretti Moriondo

Der Nonno vecchio Francesco Giacinto Moriondo, so der Familienerzählung nach, verwaltete die königliche Sommerresidenz «La Mandria», und lernte dort eine junge Sizilianerin kennen. In Sizilien hatten viele Familien eine eigene Rezeptur von runden Biscotti, je nach Mandel Sorte fein bitter oder süsslich. Durch die Heirat Francescos mit der jungen Sizilianerin, fand die Rezeptur den Weg in die hügligen Landschaften von Mombaruzzo. Im Jahre 1798 begann die Reise der Amaretti, was so viel wie die kleinen Bitteren bedeutet, ihren Lauf. Es dauerte nicht lange bis die Amaretti wegen ihrer feinen weichen Konsistenz und Aromatik im ganzen Land berühmt wurden. Signore Carlo Moriondo bekam für seine perfekt geschaffenen Amaretti enorm wichtige Auszeichnungen, die heute noch immer auf dem Wachspapier der Amaretti aufgedruckt sind.
Der von Carlo ausgewählte Teil des Unternehmens ist noch immer ein kleiner Familienbetrieb geblieben. Die Grossmutter produziert, zusammen mit der Frau von Alessandro, täglich die Amaretti und rollt diese einzeln in das Wachspapier ein. Hier wird immer noch genau nach dem Originalrezept produziert, Die Rezeptur bleibt bis heute ein wohl gehütetes Geheimnis. Statt Bittermandeln benutzte man damals wie heute Aprikosenkerne an Stelle von Süssmandeln. Dazu kommt Eiweiss und Zucker, nicht mehr und nicht weniger. Carlo und Alessandro Moriondo servieren zu den Amaretti den typischen Moscato d'Asti DOC.

Zum Panettone serviert man passenderweise Prosecco Extra Dry oder Brut, den Moscato d’Asti DOC oder einen typischen italienischen Espresso.