Weine Schweiz

Die Römer brachten um die Zeitenwende Reben in den Raum Basel Augst und Windisch, begründeten so den Weinbau. Im 6. Jahrhundert nach Christi gründeten Mönche der Augustiner-Chorherren aus dem Burgund das Kloster St. Maurice bei Aigle im Kanton Wallis und kultivierten Rebberge. Mitte des 8. Jahrhunderts entstanden erste Rebgebiete im Churer Rheintal und am Bodensee. Die Mönche des Zisterzienserorden beeinflussten in der Schweiz und im übrigen Europa den Weinbau massgebend.
Der Orden der Zisterziner ist durch Reformen aus der Tradition der Benediktinermönche entstanden. Diese gründeten das Kloster Dézaley und legten ab dem Jahr 1141 die ersten terrassierten Weinberge am Genfer See im Kanton Waadt an, ein steiler Hang zwischen den Ortschaften Epesses und Rivaz unterhalb des Tour de Marsens und des Rocher-de-la-Croix-de-Notre-Dame. Dieser zählt zu den besten Appellationen in der Schweiz.
Ab Gründung der Eidgenossenschaft anno 1291 bis in das 18. Jahrhundert nahm die Weinproduktion ständig zu. Um das Jahr 1850 umfassten die Rebflächen mit rund 35.000 Hektar mehr als das Doppelte der heutigen Bestände. Im 19. Jahrhundert erlitt der Weinbau einen Rückschlag durch ausländische Konkurrenz, die Reblaus und den Mehltau, die als eines der letzten europäischen Länder auch die Schweiz erreichten.
Die 6 Weinregionen sind: Das Wallis, die Waadt, Genf, die 3 Seen (Neuenburger-, Murten- und Bielersee), die Deutschschweiz, das Bündnerland und ganz wichtig, das Tessin im italienischen Teil der Schweiz.
Ich würde sie gerne dazu ermuntern die Schweizer Weinregionen zu besuchen, die Väter haben es begonnen, die junge Winzergeneration die in den Regionen am "schaffen" ist, keltert top Weine. Jede Region hat viele Spezialitäten, die es sich lohnt zu entdecken! Nehmen sie sich Zeit dazu es lohnt sich!
